Für Tierschutzhunde & Hunde mit Verhaltensthemen

Wenn der Hund
die Welt fürchtet.

Euer Hund erstarrt bei fremden Menschen, explodiert an der Leine oder kann nicht allein bleiben. Ihr habt schon vieles probiert – und nichts hat nachhaltig geholfen.

Das liegt nicht an eurem Hund. Und nicht an euch. Sondern daran, wie gearbeitet wurde.

Viele Methoden setzen auf Konfrontation oder Ablenkung. Aber Angst verschwindet nicht durch Zwang – sie verschiebt sich nur.

Im entscheidungsbasierten Training beginnen wir dort, wo Vertrauen entsteht: bei Sicherheit. Euer Hund entscheidet selbst, wann er bereit ist. Und ihr lernt, ihn dabei zu begleiten statt zu drängen.

Hund lernt Sicherheit in Begegnungssituation

Kennt ihr das?

Häufige Themen bei Tierschutzhunden und Hunden mit schwierigen Erfahrungen.

Angst

Geräusche, Menschen, Umgebung

Euer Hund zittert bei Gewitter, erstarrt bei Besuch oder verweigert bestimmte Wege. Die Welt ist für ihn kein sicherer Ort.

Wir arbeiten mit Desensibilisierung und positiver Verknüpfung – im Tempo eures Hundes.

Reaktivität

Leinenaggression & Ausraster

An der Leine wird euer Hund zum anderen Tier: Bellen, Zerren, Schnappen. Spaziergänge sind Stress – für euch und für ihn.

Wir verändern das Gefühl hinter dem Verhalten, nicht nur das Symptom.

Unsicherheit

Trennungsangst & Kontrollverlust

Allein bleiben ist unmöglich. Oder euer Hund kontrolliert jeden Raum, jede Bewegung – nicht aus Dominanz, sondern aus Unsicherheit.

Sicherheit aufbauen, statt Symptome unterdrücken.

Warum unser Ansatz bei Angst & Reaktivität wirkt

Sechs Gründe, warum entscheidungsbasiertes Training andere Ergebnisse bringt.

Prinzip

Keine Konfrontation

Wir überfluten nicht, wir konfrontieren nicht. Der Hund bestimmt sein Tempo. Sicherheit ist die Grundlage – nicht das Ziel am Ende.

Wirkung

Keine Symptomverschiebung

Wenn die Emotion sich ändert, ändert sich das Verhalten von selbst. Wir arbeiten an der Ursache – deshalb bleibt die Wirkung.

Beziehung

Vertrauen statt Gehorsam

Euer Hund lernt, dass ihr für ihn sorgt, nicht dass er gehorchen muss. So entsteht echte Bindung – die Grundlage für alles Weitere.

Biologie

Stressabbau statt Stressaufbau

Unser Training senkt Cortisol und Adrenalin. Ein ruhiges Nervensystem kann lernen – ein überflutetes nicht.

Transfer

Gute Generalisierung

Weil der Hund aus Verständnis handelt, generalisiert er besser. Ruhiges Verhalten zeigt sich nicht nur im Training, sondern auch im Alltag.

Schutz

Keine Fehlverknüpfungen

Bei strafbasiertem Training kann der Hund den Trainer, den Ort oder andere Hunde mit Stress verbinden. Bei uns bleibt Lernen positiv besetzt.

Aus der Praxis

Lotte – die an der Leine explodierte

Elke, 52, aus Teningen. Ihre Labradorhündin Lotte bellte und sprang bei jedem Hund in die Leine. Spaziergänge waren Stress. Elke hatte schon Trainer ausprobiert – „Leine ruckeln, Körpersprache klarer einsetzen" – es wurde nur schlimmer.

Im Training haben wir zuerst Sicherheit geschaffen: Abstand, Plan, Rituale. Dann haben wir Lottes Entscheidungen sichtbar gemacht: stehenbleiben, atmen, Blick abwenden – alles kleine Siege. Über Shaping lernte sie, dass Ruhe Erfolg bringt.

Ergebnis: Lotte kann heute ruhig an anderen Hunden vorbeigehen. Elke: „Ich führe endlich, ohne zu kämpfen."
Hund an lockerer Leine – ruhig und aufmerksam
Hund in Stadtumgebung entspannt neben Mensch
Aus der Praxis

Sam – der unsichere Begegnungshund

Martina, 56, Waldkirch. Sam, ein Tierschutzhund, erstarrte bei fremden Menschen. Bellte, wenn jemand zu nah kam. „Ich dachte, ich müsste ihm zeigen, dass nichts passiert – aber er glaubte mir nicht."

Wir gaben ihm Kontrolle: Distanzarbeit, Orientierung über Blickkontakt. Martina lernte, ihn zu lesen und statt Druck Ruhe auszustrahlen. Begegnungstrainings mit Social Walks stärkten beide.

Ergebnis: Sam kann wieder Stadtluft schnuppern. Martina: „Jetzt vertraut er, weil ich nicht mehr überrede, sondern begleite."

Euer Weg mit uns

Kein Zeitdruck, kein Erfolgszwang – nur ehrliche Begleitung.

Schritt 1

Kennenlerngespräch

Dauer: ca. 30 Minuten
Kosten: kostenlos
Ort: Telefon oder Zoom

Wir hören eure Geschichte. Was habt ihr schon versucht? Was macht euch Sorgen? Wir schätzen ehrlich ein, ob und wie wir helfen können.

Schritt 2

Hausbesuch

Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: 65 EUR
Ort: bei euch Zuhause

Wir sehen euren Hund in seiner Umgebung. Erste Managementschritte, erste Ruhe, erste Hoffnung.

Schritt 3

Individueller Trainingsplan

Basiskurs: 385 EUR (Gruppe oder Einzeln)
Einzeltraining: 65 EUR / 60 Min.
Offene Gruppen: 25 EUR / 60 Min.

Je nach Thema starten wir mit Einzeltraining oder integrieren euch behutsam in kleine Gruppen. Immer in eurem Tempo.

Ob Angst, Reaktivität oder Trauma – Verhalten ist kein Problem, sondern Information. Unser Training verwandelt diese Information in Beziehung. Durch Sicherheit, Verständnis und kleine, selbstwirksame Schritte entsteht das, was alle suchen: ein ruhiges, vertrauensvolles Miteinander.

Euer Hund hat genug mitgemacht. Zeit für einen anderen Weg.

Kostenloses Kennenlerngespräch – unverbindlich, vertraulich, ohne Vorwürfe.
Wir begleiten Tierschutzhunde in Freiburg, Emmendingen, Waldkirch und der ganzen Region.